Zum Therapiekonzept gehören:
1. Durchführung eines standardisierten Basisassessments (eine Art Bestandsaufnahme über die aktuelle Versorgungssituation und die gesundheitliche Problematik des Betroffenen) zu Beginn der Behandlung
2. Qualifizierte palliativmedizinische Betreuung durch disziplinspezifische Fachärzte mit Zusatzweiterbildung in Palliativmedizin, hierdurch differenzierte Symptomkontrolle durch qualifizierte Medikation, bei Bedarf auch entlastende Therapien durch Pleura- oder Ascitesdrainage (Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im Rippenfellraum oder Bauch)
3. Aktivierende Pflege durch examiniertes und speziell in Palliativer Pflege geschultes Personal, professionelle Wundversorgung zur positiven Beeinflussung des Körperbildes
4. Symptomkontrolle durch psychosoziale Unterstützung
5. Anlage von Ernährungs- und Ablaufsonden
6. Physiotherapie durch hauseigene und in der palliativen Behandlung zusätzlich geschulte Fachkräfte mit krankengymnastischer Mobilisation, Massagen, Lymphdrainagen, spezieller Sekretmobilisation
7. Palliative Chemotherapie zur Beschwerdelinderung
8. Inhalationstherapie
9. Schmerztherapie
10. Ernährungsberatung
11. Logopädie mit Sprech- und Schluckübungen
12. Psychologische Beratung und Betreuung, bei Bedarf unter Einschluss der Angehörigen
13. Betreuung Angehöriger auch nach dem Tod des Patienten