KONGREGATION
Die Kongregation der „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus" besteht seit 1652. In der Notzeit nach dem 30jährigen Krieg entwickelte sie sich aus einem kleinen Werk der Nächstenliebe. Der Advokat Josef Chauvenel in Nancy/Lothringen widmete sein Leben ganz den Armen, Kranken und Verlassenen und richtete eine Armenapotheke für Hilfsbedürftige ein.
Als 1651 in Toul die Pest ausbrach, eilte er dorthin, um die von der Seuche Befallenen zu pflegen. Erinfizierte sich und starb im Alter von 31 Jahren. Dem Wunsch des Verstorbenen entsprechend, führte der Vater dessen Lebenswerk fort und gründete in Nancy das Haus der Barmherzigkeit.
Die junge Kongregation, von der Kirche bestätigt, breitete sich rasch über die Landesgrenzen hinaus aus. Im Laufe der Zeit entstanden sieben selbständige Zweige der „Borromäerinnen" in verschiedenen Ländern. Die Kongregation erfüllt Aufgaben in Alters- und Pfl egeheimen, Krankenhäusern, der ambulanten Pflege, in der Jugenderziehung in Kindergärten und Schulen, in Bildungsstätten für soziale Berufe, der Katechese und Seelsorgehilfe und in Erholungsstätten für Minderbemittelte.
Einsatzgebiete sind:
- Deutschland,
- Israel
- Ägypten
- Rumänien.

